Dr. Katharina Kolberg, Juristin, Pädagogin, Fachbuchautorin, Oberstudienrätin
und Fachbeirätin der Fürstenberg Foundation

Ulrike Dobelstein-Lüthe

Ein Beitrag von Ulrike Dobelstein-Lüthe
Geschäftsführerin der Fürstenberg Foundation

Am 5. Oktober ist Weltlehrertag – ein Tag, an dem wir weltweit die enorme Bedeutung von Lehrkräften würdigen. Lehrerinnen und Lehrer leisten weit mehr als Unterricht: Sie begleiten junge Menschen in entscheidenden Lebensphasen, investieren Herzblut und tragen unsere Gesellschaft mit.

Unsere Fachbeirätin Dr. Katharina Kolberg weiß aus erster Hand, wie groß die Herausforderungen dabei geworden sind: Immer mehr Schüler*innen leiden unter psychischen Belastungen – und zugleich sind auch viele Lehrkräfte selbst erschöpft. Sie spricht von einem „Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen des Lebens und den vorhandenen Bewältigungsstrategien“, das Schüler wie Lehrkräfte gleichermaßen gefährdet.

Im Gespräch macht Katharina deutlich: Schulen sind nicht nur Lernorte, sondern zentrale Lebensräume, in denen Empathie, Teilhabe und Zusammenhalt wachsen. Werden Lehrkräfte überfordert und Schulen zu wenig gestärkt, zahlen wir als Gesellschaft einen hohen Preis – durch ungenutzte Talente, wachsende Spannungen und eine geschwächte Zukunftsfähigkeit.

Mit Blick auf den Weltlehrertag richtet sie eine klare Botschaft an alle Lehrkräfte: „Nur wer gut auf sich selbst achtet, kann auf Dauer für andere da sein.“

Ulrike Dobelstein-Lüthe: Katharina, zum Weltlehrertag am 05. Oktober sprechen wir über die Rolle und Belastung von Lehrkräften. Wie nimmst du aktuell die Situation an deutschen Schulen wahr, wenn es um die psychische Gesundheit von Schüler*innen geht?

Dr. Katharina Kolberg: Das Thema psychische Gesundheit und besonders die Rolle der Schulen im Umgang damit ist spätestens seit der Corona-Pandemie stärker ins Bewusstsein gerückt. Die Lage an deutschen Schulen ist ernst: Jeder fünfte Jugendliche fühlt sich psychisch stark belastet, bei vielen sind bereits psychische Erkrankungen diagnostiziert. 

Das Schulsystem stößt dabei in vielerlei Hinsicht an seine Grenzen: Strukturell fehlen Ressourcen und die Jugendlichen bekommen häufig nicht die Unterstützung, die sie eigentlich bräuchten. Und das gilt nicht nur für die Schülerinnen und Schüler – auch Lehrkräfte sind stark belastet und fühlen sich oft allein gelassen. Hier zeigt sich ein dringender Handlungsbedarf.

Viele Lehrer*innen berichten von einer deutlichen Zunahme psychischer Auffälligkeiten. Was beobachtest du – und was sind aus deiner Sicht die zentralen Ursachen?  

Lehrkräfte und auch ich spüren meist intuitiv, dass es einer Schülerin oder einem Schüler nicht gut geht. Typische beobachtbare Symptome einer Depression sind Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme, aber auch Selbstzweifel oder innere Unruhe und Aggression. Oft sind Betroffene aus der Gemeinschaft ausgegrenzt oder sondern sich selbst ab. Daneben beobachten wir auch Symptome die Hinweise auf andere Erkrankungen sein können wie z.B. selbst zugefügte Verletzungen, Untergewicht und viele Arten von Ängsten oder gar Panik im Unterrichtsalltag.

Die meisten psychischen Erkrankungen – gerade Depressionen – sind multifaktoriell. Das bedeutet, sie entstehen nicht durch eine einzige Ursache, sondern durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Neben genetischen und biologischen Voraussetzungen spielen auch belastende Erfahrungen, psychische Erkrankungen in der Familie, das soziale Umfeld und nicht zuletzt der Einfluss sozialer Medien und das allgemeine Weltgeschehen eine Rolle. Ich erkläre das oft mit einer einfachen Formel: Wenn ein junger Mensch mehr Probleme hat, als er Strategien besitzt, um mit den Herausforderungen seines Lebens umzugehen, entsteht ein Ungleichgewicht. Und genau in diesem Ungleichgewicht können psychische Erkrankungen wie Depressionen leichter ihren Platz finden.

Psychische Belastungen bei Schüler*innen

Rund 21 % der Schüler*innen zeigen psychische Auffälligkeiten – von Ängsten über depressive Symptome bis zu Leistungsdruck. Welche Entwicklungen sind für dich besonders besorgniserregend?

Besonders besorgniserregend finde ich, dass wir nicht nur bei Schülerinnen und Schülern eine wachsende psychische Belastung sehen, sondern zunehmend auch bei den Lehrkräften selbst. Dies höre ich in meinen Fortbildungen zur mentalen Lehrkräftegesundheit und ganz verstärkt auch von Seminarleitungen über die Referendare während der Ausbildung im Vorbereitungsdienst.

Wenn junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen auf Lehrkräfte treffen, die ihrerseits psychisch instabil sind, entsteht eine hochkritische Situation. Verstärkt wird das Ganze noch durch den akuten Lehrkräftemangel. Diese Kombination steuert in eine Richtung, die ich ehrlich gesagt kaum weiterdenken möchte, denn schon jetzt erleben wir an manchen Schulen eine Überforderung des gesamten Systems.

Warum sind gerade Mädchen im Alter von 14–17 Jahren sowie Schüler*innen aus sozial belasteten Familien stärker betroffen? 

Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren sind besonders verletzlich, da biologische Faktoren mit sozialem Druck zusammentreffen. Während Jungen mit Einsetzen der Pubertät und eintretender Testosteronproduktion dem Leben zuversichtlicher entgegentreten, erleben Mädchen hohen Druck durch soziale Medien, Schönheitsideale oder schulische Versagensängste. Für Jugendliche aus sozial belasteten Familien gilt: Sie bringen oft von Anfang an mehr Herausforderungen mit. Finanzielle Schwierigkeiten, Krankheiten, Arbeitslosigkeit oder andere Schicksalsschläge in der Familie bedeuten für viele von ihnen, dass sie im Alltag mit zusätzlichen Unsicherheiten und Sorgen umgehen müssen. Diese Mehrfachbelastung führt dazu, dass sie ein deutlich höheres Risiko haben, psychisch zu erkranken.

Inwiefern spielen gesellschaftliche Krisen wie Krieg, Klima oder Zukunftsunsicherheit dabei eine Rolle?

Gesellschaftliche Krisen wie die Covid-19-Pandemie, der Krieg in Europa oder die globale Klimakrise wirken stark auf die psychische Gesundheit junger Menschen. Sie erzeugen ein Gefühl von Ohnmacht, weil gewohnte Sicherheiten und Strukturen brüchig werden. Jugendliche erleben, dass selbst Erwachsene und Institutionen oft keine Antworten auf diese großen Herausforderungen haben – und spüren dadurch die Instabilität der Gesellschaft besonders stark. Hinzu kommt die ständige Konfrontation mit bedrohlichen Nachrichten über social Media und zugespitztem Populismus. Gerade in einer Lebensphase, die ohnehin von Identitätssuche, Leistungsdruck und Übergängen geprägt ist, verstärken solche Krisen das Gefühl, keinen festen Boden unter den Füßen zu haben. Ganz davon zu schweigen, dass wir viele zugewanderte Jugendliche in unseren Schulen sehen, die durch Krieg und Vertreibung schwer traumatisiert sind.

Es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen des Lebens und den vorhandenen Bewältigungsstrategien. Dies Ungleichgewicht erhöht das Risiko für das Entstehen psychischer Erkrankungen.

Rolle der Lehrkräfte im Alltag

Lehrerinnen sind oft die Ersten, die merken, wenn etwas nicht stimmt. Wie können sie reagieren, wenn gleichzeitig Zeit, Wissen und Unterstützung durch z.B. Schulpsychologinnen fehlen?  

Mit einer einfachen Frage wie „Wie geht es dir in letzter Zeit?“ kann die Lehrkraft ein Gespräch beginnen, dann die eigene Wahrnehmung anhand konkreter Situationen versprachlichen und den emotionalen Zustand des Schülers oder der Schülerin sensibel erkunden. Wenn sich die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften gesehen und verstanden fühlen, ist der erste Schritt geschafft. Das weitere Handeln hängt dann entscheidend von den Ergebnissen dieses Gesprächs ab.

Wenn sich aus dem Gespräch ein größerer Leidensdruck herauskristallisiert, ist die zuständige Beratungslehrkraft der nächste Ansprechpartner. In Städten wie Hamburg ist sie Teil des Kollegiums und kann übergangsweise stabilisierende Gespräche führen sowie für den bestmöglichen Anschluss an professionelle Unterstützung sorgen. In den Flächenländern gibt es diese besonders ausgebildeten Lehrkräfte auch, aber sie sind oft an anderen Standorten. 

Die Rolle der Lehrkräfte bleibt dabei pädagogisch: Sie gestalten den Unterricht so, dass er präventiv wirkt, Selbstwirksamkeit fördert und sie selbst ein verlässliches Vorbild für den Umgang mit Herausforderungen sind. Lehrkräfte geben damit Halt, ohne die Verantwortung für therapeutische Maßnahmen zu übernehmen Genau das ist Thema meines Buches „Depressionen bei Schülerinnen und Schülern“ und meinen Fortbildungen zum pädagogischen Umgang mit psychischen Erkrankungen, die ich für Schulkollegien und Schul- und Seminarleitungen gebe.

Welche Bedeutung hat das Klassenklima, wenn ein Kind oder Jugendlicher psychisch erkrankt ist? Und wie können Lehrkräfte hier Halt geben, ohne selbst über ihre Grenzen zu gehen? 

Das Klassenklima spielt eine zentrale Rolle für die psychische Stabilität von Kindern und Jugendlichen. Ein unterstützendes, respektvolles Miteinander gibt Sicherheit, reduziert Stress und schützt – ganz wichtig! - vor Mobbing.

Lehrkräfte gestalten dieses Klima durch klare Regeln, Empathie, Vorbildverhalten, positive Fehlerkultur und ein offenes Ohr für Sorgen – so entsteht ein Raum, in dem sich Schülerinnen und Schüler gesehen und geschützt fühlen. Das Klassenklima kann zudem gezielt gestärkt werden, etwa durch teambildende Ausflüge, gut strukturierte Gruppenarbeiten, Klassenrat und Maßnahmen, die Spannungen klären und gutes Miteinander fördern.

Lehrkräfte wissen: In einer Klasse mit guter Gemeinschaft macht Unterricht mehr Freude, Lernen gelingt besser, und die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler wird nachhaltig unterstützt. Beziehungsarbeit geht allem Lernen voraus – unser Motto lautet: ‚Ich gebe Halt, und wir geben uns Halt als Klassengemeinschaft.“ Hier lohnt sich jede investierte Minute.

Rolle der Lehrkräfte im Alltag

Fast jeder fünfte Lehrerin ist gefährdet für Burnout oder Depression. Warum ist der Beruf so belastend und was macht Lehrkräfte besonders verletzlich?

Lehrkräfte sind besonders verletzlich, weil sie mit Herz, Empathie und vollem Engagement arbeiten. Viele Außenstehende können nur schwer nachvollziehen, wie sehr ihnen die Entwicklung jedes einzelnen Jugendlichen am Herzen liegt.

In diesem Beruf fließt nicht nur berufliches Handeln ein, sondern oft die gesamte Persönlichkeit – der Wunsch zu helfen, zu unterstützen und junge Menschen bestmöglich zu begleiten. Gleichzeitig prasseln ständig Anforderungen aus allen Richtungen auf sie ein: von Schülerinnen und Schülern, Schulleitungen, Eltern und nicht selten auch aus dem eigenen privaten Umfeld. Lehrkräfte übernehmen oft auf allen Ebenen ihres Lebens viel Verantwortung.

In meinen Fortbildungen und Coachings höre ich immer wieder, dass der größte Frust daraus entsteht, den Schülerinnen und Schülern nicht gerecht werden zu können – weil die Zeit fehlt, das Personal in multiprofessionellen Teams nicht ausreicht und die Strukturen überlastet sind. Diese Diskrepanz zwischen Engagement und fehlenden Ressourcen führt häufig zu hoher Belastung, Stress und Erschöpfung.

Welche Wechselwirkungen siehst du zwischen den psychischen Belastungen von Schüler*innen und den Belastungen der Lehrkräfte?

Psychisch belastete Schülerinnen und Schüler suchen Halt und Orientierung bei ihren Lehrkräften. Wenn die Lehrkräfte selbst überlastet oder instabil sind, überträgt sich die Unsicherheit gegenseitig: Die Lehrkraft fühlt sich zusätzlich überfordert, während die Schülerinnen und Schüler den Halt, den sie brauchen, nicht erhalten. So entsteht eine Art Teufelskreis, in dem sich Belastungen und emotionale Spannungen gegenseitig verstärken – eine Spirale, die sowohl das Wohlbefinden der Jugendlichen als auch das der Lehrkräfte verschlechtert.

Strukturelle Fragen & Verantwortung

Lehrkräfte fordern kleinere Klassen, mehr Schulpsycholog*innen, Zeit für individuelle Betreuung und Fortbildungen. Welche Maßnahmen wären aus deiner Sicht am dringendsten?

Am dringendsten ist ein Dreiklang: kleinere Klassen, damit Lehrkräfte mehr Zeit für die individuelle Förderung haben; multiprofessionelle Teams aus Schulpsycholog*innen Sozialarbeiter*innen und Sonderpädagog*innen, die Schulen entlasten; und schließlich eine bessere Verzahnung mit dem Gesundheitssystem, damit Kinder und Jugendliche schneller Zugang zu therapeutischer Unterstützung bekommen. Ein riesiges Problem sind dann leider auch die fehlenden Therapieplätze und die damit einhergehenden langen Wartezeiten.

Letztlich wäre ein Schritt in die richtige Richtung, den Schulen selbst mehr Verantwortung zuzutrauen: Sie sollten Bedarfe erkennen, benennen und vermehrt erfüllt bekommen. Jede Lehrkraft beurteilt die Situation aus ihrer Perspektive anders, und genau diese lokalen Bedürfnisse müssten in den Ressourcierungen gehört und berücksichtigt werden.

Wo liegt für dich die politische Verantwortung, wenn es um gesunde Bedingungen an Schulen geht?  

Schulpolitik tut sich aufgrund des Föderalismus oft schwer mit umfassenden Reformen. Nach meinem Eindruck ist jedoch angekommen, dass unsere Bildung zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät und der Handlungsdruck nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Bundesebene wächst.

Ich wünsche mir weniger ‚Klein-Klein‘: Schulentwicklung braucht Mut und angemessene finanzielle Mittel. Dazu müssen alle Beteiligten verstehen, dass Schule in unserer veränderten Gesellschaft ein zentraler Lebensraum der Schüler und Schülerinnen geworden ist. Viele Kinder verbringen dort einen großen Teil ihres Tages – oft mehr Zeit als zu Hause, da beide Eltern berufstätig sind und familiäre Strukturen weniger Halt bieten.

Mit diesem Bewusstsein sollten wir Schulentwicklung gestalten: von gut ausgestatteten Gebäuden über bessere Sport- und Freizeitangebote, gesunde Ernährung bis hin zur Förderung von Gemeinschaft und sozialem Miteinander. In diesem Zusammenhang empfehle ich besonders die Arbeiten von Prof. Aladin El Mafaalani zur Entwicklung des Bildungssystems, die viele wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Schulpolitik geben. Am Ende braucht Politik Mut, Willen und Steuergelder, um Schulen wirklich gesund, stark und zukunftsfähig zu machen.

Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, wenn wir die psychische Stabilität von Schüler*innen und Lehrkräften nicht ernst genug nehmen?

Wenn wir Schulen nicht stärken, verlieren wir nicht nur Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche – wir verlieren Innovationskraft und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Psychische Belastungen betreffen nicht nur einzelne Menschen, sie wirken direkt auf Lernen, Entwicklung und das soziale Miteinander.

Überlastete Lehrkräfte können ihr Potenzial nicht ausschöpfen, und Kinder ohne Unterstützung bleiben in ihrer Entfaltung zurück. Das hat Folgen für uns alle: ungenutzte Talente, wachsende soziale Spannungen und ungerechte Bildungschancen. Schulen sind zentrale Lebensräume, in denen Empathie, Teilhabe und Zusammenhalt wachsen. Vernachlässigen wir sie, zahlen wir als Gesellschaft den Preis – mit höheren Gesundheitskosten, geringeren Chancen und einer geschwächten Zukunftsfähigkeit.

Ehrenamt & Ausblick

Du engagierst dich ehrenamtlich als Fachbeirätin bei der Fürstenberg Foundation. Was motiviert dich dazu – und wie fließen deine Erfahrungen dort in deine Arbeit ein?  

Ich engagiere mich bei der Fürstenberg Foundation, weil dort hochmotivierte Menschen mit großem Fachwissen, Erfahrung und viel Herzblut für die psychische Gesundheit unserer Jugendlichen eintreten. Es fehlt so oft an Ressourcen und die Foundation bietet zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche, deren Eltern, aber auch Schulen. Ich wiederum kenne die Bedarfe und Möglichkeiten zuzuarbeiten in den verschiedenen Schulformen bundesweit. Dieses Wissen bringe ich in meine Beratung der Foundation ein, zum Beispiel bei der Gestaltung pädagogischer Tage an Schulen. Im gemeinsamen Austausch überlegen wir, wie die Foundation strukturell helfen kann, gerade in einem System, in dem so vieles fehlt. Für mich ist das mein ganz persönlicher Beitrag, als Mutter und als Mensch, der die Überlastung des Systems für unsere Jugendlichen täglich erlebt.

Welche Botschaft möchtest du Lehrer*innen  am Weltlehrertag mitgeben?

Meine ganze Wertschätzung gilt allen Lehrkräften, die Tag für Tag weit mehr leisten als Unterricht: Sie investieren Zeit, Herz und Energie und begleiten junge Menschen in herausfordernden Lebensphasen. Ich wünsche ihnen, dass sie von Politik und Gesellschaft die Unterstützung erhalten, die sie verdienen und bis dahin auch auf ihre eigene Gesundheit achten. Denn nur wer für sich selbst sorgt, kann auf Dauer für andere da sein. Mein letztes Wort bleibt: Danke!

Über Dr. Katharina Kolberg

Dr. Katharina Kolberg ist Pädagogin, Fachbuchautorin und Oberstudienrätin mit langjähriger Erfahrung im Bildungsbereich und im Umgang mit psychischen Erkrankungen im schulischen Umfeld. Sie ist Autorin des Fachbuchs "Depressionen bei Schülerinnen und Schülern" (Carl-Auer Verlag, 2024) und bildet Lehrkräfte fort im „Pädagogischen Umgang mit psychischen Erkrankungen im System Schule“. Als Studienseminarleiterin am Landesinstitut Hamburg im Bereich Lehrkräftetraining und systemischer Coach für Lehrkräfte der Stadt Hamburg unterstützt sie den professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen im Schulalltag. Neben ihrem Staatsexamen als Volljuristin hat sie zusätzliche therapeutische und supervisorische Qualifikationen sowie Ausbildungen in MBSR/Achtsamkeit und dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Dr. Kolberg ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Mutter von vier Kindern und begleitet damit das Schulsystem auch aus Elternperspektive.

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