Für Förderer*innen & Politik

Frühe Unterstützung braucht starke Strukturen

Viele Jugendliche erleben psychische Belastungen — und finden passende Hilfe zu spät oder gar nicht. Die Fürstenberg Foundation schafft niedrigschwellige Zugänge, stärkt Prävention im Alltag und denkt das Umfeld junger Menschen mit.

Dafür suchen wir Förderer*innen, politische Unterstützung und Partner*innen, die gemeinsam mit uns etwas bewegen wollen.

Customers served! 0 %  der Kinder und Jugendlichen weisen psychische Auffälligkeiten auf.
Customers served! 0 % Kinder und Jugendlichen berichten von Angstsymptomen.
Customers served! 0 %  erleben eine eingeschränkte gesundheitsbezogene Lebensqualität.

Die Ausgangslage

Der Bedarf ist hoch. Die Zugänge oft zu schwer.

Aktuelle Studien zeigen, dass psychische Auffälligkeiten, Angstsymptome und eine eingeschränkte Lebensqualität bei jungen Menschen weiterhin verbreitet sind. Die oben gezeigten Werte liegen weiterhin über dem Niveau vor der Pandemie.

Gleichzeitig bestehen strukturelle Versorgungslücken: Viele Jugendliche finden keine passende Unterstützung oder erhalten sie erst zu spät, wenn Belastungen bereits stark ausgeprägt sind.*

Foto-Projektion aus unserer Ausstellung "Aus der Dunkelheit ins Licht".
Oktober 2025, Ernst Deutsch Theater, Hamburg.
Foto: Bertram Solcher

Prävention als gesellschaftliche Aufgabe

Früh ansetzen heißt
langfristig Wirkung schaffen

Mentale Gesundheit im Jugendalter hat weitreichende Auswirkungen: auf Bildungsbiografien, gesellschaftliche Teilhabe, Familien, soziale Beziehungen und langfristige Gesundheitsverläufe.

Frühe Prävention kann dazu beitragen, Belastungen früher zu erkennen, Krankheitsverläufe abzumildern, Krisen vorzubeugen und die Resilienz junger Menschen sowie ihres Umfelds zu stärken.

Schritt 1:

Junge Menschen stärken

Frühe Unterstützung hilft Jugendlichen, Belastungen besser einzuordnen, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und Hilfe früher anzunehmen.

Schritt 2:

Familien entlasten

Eltern und Bezugspersonen bekommen Orientierung, wenn sie unsicher sind, wie sie junge Menschen in belastenden Situationen begleiten können.

Schritt 3:

Schulen einbeziehen

Schulen und Fachkräfte sind nah am Alltag Jugendlicher. Genau dort kann Prävention früh, verständlich und lebensnah ansetzen.

Schritt 4:

Langfristig denken

Wenn Belastungen früher erkannt und aufgefangen werden, können langfristige Folgen für Gesundheit, Bildung und Teilhabe reduziert werden.

Unser Ansatz

Strukturell. Niedrigschwellig. Partizipativ.

Die Fürstenberg Foundation verbindet drei zentrale Wirkungsprinzipien: niedrigschwellige Hilfe, strukturelle Prävention und die aktive Beteiligung junger Menschen.

Hilfe-Icon

Niedrigschwellige Hilfe

Mit Angeboten wie REDEZEIT FÜR DICH schaffen wir Zugang zu Unterstützung — schnell, anonym und ohne hohe Hürden.

Das Angebot wirkt als mentale erste Unterstützung und schließt eine wichtige Lücke zwischen Belastung und Therapie.

Strukturelle Prävention

Unsere Arbeit geht über Einzelfallhilfe hinaus. Wir entwickeln Angebote, die im Alltag junger Menschen ansetzen und ihr Umfeld mit einbeziehen:

  • schulbasierte Workshops
  • Informations- und Orientierungsangebote
  • Unterstützung für Eltern und Bezugspersonen

So entstehen nachhaltigere Strukturen dort, wo Jugendliche leben, lernen und Unterstützung brauchen.

Entstigmatisierung fördern

Partizipation junger Menschen

Wir entwickeln Angebote nicht über junge Menschen hinweg. Über den Jugendbeirat bringen Jugendliche ihre Perspektiven direkt in die Arbeit der Foundation ein.


So entstehen Inhalte, Formate und Zugänge, die näher an ihrer Lebensrealität sind.

Förderung & Zusammenarbeit

Aus Unterstützung werden konkrete Angebote

Förderung ermöglicht uns, Angebote weiterzuentwickeln, Reichweite auszubauen und Unterstützung dort zugänglich zu machen, wo sie gebraucht wird. Jeder Beitrag hilft, mentale Gesundheit junger Menschen sichtbarer zu machen und präventive Strukturen zu stärken.

  • Mehr Zugang: Wir können niedrigschwellige Gesprächs- und Orientierungsangebote weiter ausbauen.
  • Mehr Prävention: Wir können Workshops, Informationsangebote und Formate für Schulen und Familien stärken.
  • Mehr Qualität: Wir können Angebote evaluieren, fachlich begleiten und kontinuierlich weiterentwickeln.
  • Mehr Reichweite: Wir können Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte gezielter erreichen.

Unsere wundervollen Kooperationspartner*innen

Redezeit
Social Entrepreneurship City Hamburg
Mental Health Alliance

Gemeinsam mehr möglich machen

Du möchtest gemeinsam mit uns die mentale Gesundheit junger Menschen strukturell stärken?

Ob Förderung, politische Unterstützung, Kooperation oder Austausch: Wir freuen uns über Gespräche mit Menschen und Institutionen, die unsere Arbeit begleiten, ermöglichen oder weiterdenken möchten.

* Die Werte stammen aus der COPSY-Längsschnittstudie 2020–2024; dort werden für Herbst 2024 21 Prozent geminderte gesundheitsbezogene Lebensqualität, 22 Prozent psychische Auffälligkeiten und 23 Prozent Angstsymptome berichtet.

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