Unser Impact
Wirkung beginnt dort,
wo Hilfe erreichbar wird
Die mentale Gesundheit junger Menschen ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Viele Jugendliche erleben Belastungen, finden aber keine passende Unterstützung oder suchen aus Scham, Unsicherheit oder Überforderung keine Hilfe.
Die Fürstenberg Foundation setzt genau hier an: mit Angeboten, die schnell erreichbar sind, entlasten und Orientierung geben — und gleichzeitig langfristig präventiv wirken.


Wissenschaft & Evidenz
Mentale Gesundheit junger Menschen braucht jetzt Aufmerksamkeit.
Studien zeigen, dass viele Kinder und Jugendliche weiterhin psychisch belastet sind. Die Auswirkungen der Pandemie wirken nach, während strukturelle Versorgungslücken bestehen bleiben. Psychische Auffälligkeiten, Stress- und Angstsymptome, Einsamkeit und eine eingeschränkte Lebensqualität betreffen viele junge Menschen — oft lange, bevor passende Unterstützung erreicht wird.
Viele Jugendliche suchen erst dann Hilfe, wenn Belastungen bereits stark ausgeprägt sind. Gründe dafür sind unter anderem fehlende niedrigschwellige Angebote, Unsicherheit, Scham und lange Wartezeiten im Versorgungssystem.
Was Studien deutlich machen:
Quellen: COPSY-Studie/UKE, DAK-Präventionsradar, Vodafone Stiftung „Generation einsam?“, Bundespsychotherapeutenkammer.
Wirkungslogik
Wie unsere Arbeit Wirkung entfaltet
Unsere Arbeit folgt einer klaren Wirkungslogik: Wir schaffen Zugang, ermöglichen Entlastung, stärken das Umfeld und entwickeln unsere Angebote auf Basis von Erfahrung, Feedback und Daten kontinuierlich weiter.
Zugang schaffen
Unsere Angebote sind digital und persönlich erreichbar. So können Jugendliche und ihr Umfeld Unterstützung finden, ohne lange Wege, hohe Hürden oder komplizierte Zugänge.
Umfeld stärken
Mentale Gesundheit entsteht nicht isoliert. Deshalb beziehen wir Eltern, Bezugspersonen, Schulen und Fachkräfte mit ein — durch Aufklärung, Workshops und Informationsangebote.
Langfristig vorbeugen
Prävention bedeutet, Belastungen früher zu erkennen, offen über mentale Gesundheit zu sprechen und junge Menschen darin zu stärken, Hilfe anzunehmen, bevor Krisen sich verfestigen. Das Bedeutet: Wir müssen enttabuisieren, Angst und Scham nehmen und zeigen, dass Hilfe annehmen echte Stärke zeigt.
„Ich habe stundenlang im Internet nach Therapeuten und Hilfe gesucht, um am Ende herauszufinden, dass Übersichten nicht mehr aktuell sind oder Praxen nicht mehr bestehen. Ich hätte mir eine Lösung gewünscht, die direkt zu unserer Situation passende, aktuelle und lokale Anlaufstellen zeigt.
Die verlorene Zeit hätte ich lieber mit meinem Sohn verbracht.“
Tanja K.
Betroffene Mutter

Erfahrungen, wie die von Tanja, zeigen, wie belastend die Suche nach Hilfe für Familien sein kann. Deshalb möchten wir Orientierung vereinfachen, Informationen verständlich bündeln und Unterstützung dort sichtbar machen, wo sie gebraucht wird:

Jugendliche aktiv einbinden
Mit Jugendlichen entwickeln,
nicht an ihnen vorbei.

Ein zentraler Teil unserer Arbeit ist die Beteiligung junger Menschen. Im Jugendbeirat bringen Jugendliche ihre Perspektiven direkt in die Entwicklung unserer Angebote ein. So erfahren wir:
Prävention von Anfang an
Unterstützung beginnt nicht erst in der Krise
Wir verstehen mentale Gesundheit nicht erst dann als Thema, wenn eine Krise sichtbar wird. Prävention bedeutet für uns, junge Menschen früh zu stärken, Belastungen einordnen zu helfen und ihr Umfeld so zu sensibilisieren, dass Unterstützung früher möglich wird.
Projektwirkung
Wirkung wird in konkreten Angeboten sichtbar
Unsere Wirkung zeigt sich nicht nur in Zahlen, sondern auch in Projekten, Erfahrungen und Learnings aus der Praxis.
Drei Beispiele zeigen, wie unsere Angebote an unterschiedlichen Stellen ansetzen.
Case Nr. 1: REDEZEIT FÜR DICH
Was passiert: Junge Menschen nutzen niedrigschwellige Gesprächsangebote in belastenden Situationen.
Ergebnis: Viele erleben Entlastung, eine verbesserte Stimmung und nutzen das Angebot bei Bedarf erneut.

Unser Learning: Niedrigschwellige, schnell verfügbare Gespräche können ein wichtiger erster Zugang zu Hilfe sein.
Case Nr. 2: Schulworkshops
Was passiert: Workshops bringen mentale Gesundheit direkt in den schulischen Kontext.
Ergebnis: Jugendliche werden sensibler für eigene Belastungen, sprechen offener über mentale Gesundheit und lernen Hilfsangebote kennen.

Unser Learning: Prävention wirkt besonders dann, wenn sie realitätsnah und direkt im Alltag junger Menschen stattfindet.
Case Nr. 3: Jugendbeirat
Was passiert: Jugendliche werden aktiv in Entwicklung und Evaluation eingebunden.
Ergebnis: Angebote werden relevanter, verständlicher und näher an der Lebensrealität junger Menschen.

Unser Learning: Beteiligung stärkt nicht nur die Angebote, sondern auch die Identifikation mit dem Thema "Mental Health".
Wirkung Messbar machen
Wirkung verstehen. Angebote weiterentwickeln.
Wir arbeiten wirkungsorientiert und überprüfen regelmäßig, wie unsere Angebote genutzt werden, welche Rückmeldungen wir erhalten und wo Weiterentwicklung notwendig ist. Dafür werten wir Feedback, Nutzungsdaten und Erkenntnisse aus der Praxis aus — datenschutzkonform und mit dem Ziel, unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern.
So stellen wir sicher, dass unsere Angebote nicht nur gut gemeint sind, sondern auf Erfahrungen, Bedarfen und überprüfbaren Erkenntnissen aufbauen.
Hast du Lust, uns zu unterstützen?




