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Support & Anlaufstellen für Jugendliche

Hilfsangebote für Dich

Wir haben eine Auswahl an Hilfsangeboten zusammengestellt, die Dir helfen sollen, schnell die passende Unterstützung zu finden – ohne stundenlang das Internet durchforsten zu müssen. Egal, ob Hilfe-Hotlines, Webseiten, Insta-Kanäle, Apps oder digitale Therapieansätze – hier findest Du alles auf einen Blick.

Damit Du auf verlässliche und hilfreiche Angebote zugreifen kannst, wählen wir diese sorgfältig nach verschiedenen Kriterien aus. Die 35-jährige Erfahrung in der Gesundheitsberatung unseres Gesellschafters, des Fürstenberg Instituts, hilft uns dabei, die besten Angebote für Dich zu finden. Wenn Du Unterstützung brauchst, bist Du hier genau richtig.

PS: Bitte schau Dir weiter unten an, warum wir Dir empfehlen gerade bei Social Media Inhalten und Kanälen genauer hinzuschauen, ob diese seriös sind und Dir wirklich helfen können.

Notfall-Telefon

Wenn Du dringend Hilfe brauchst, kannst Du jederzeit den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 anrufen. In schweren Fällen – besonders, wenn Du oder andere in Gefahr sind – ruf direkt den Rettungsdienst (112) oder die Polizei (110).


Wenn Du das Gefühl hast, dass alles über Dir zusammenbricht, Dir der Lebensmut fehlt oder Ängste zu groß werden, dann ist es Zeit, Hilfe zu holen. Sprich mit jemandem darüber – egal, ob Familie, Freund*innen oder Fachleute. Sollte dies nicht gehen, dann findest Du hier alle wichtigen Nummern. 

In vielen Städten gibt es auch Krisendienste, die rund um die Uhr erreichbar sind und im Notfall sogar zu Dir nach Hause kommen. Such einfach online nach „Krisendienst“ plus dem Namen Deiner Stadt, z.B. „Krisendienst Berlin“.

Die Telefonseelsorge ist ebenfalls immer da, anonym und kostenlos, unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 – Tag und Nacht.

Hier nochmal alle wichtigen Anlauftstellen im Überblick:

Kinder- und Jugendtelefon 

Nummer gegen Kummer“, kostenlose Beratung von Mo bis Fr, 15.00 bis 19.00 Uhr

Telefonseelsorge

Anonyme, kostenlose Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit:

Jugendnotmail

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche.
Kostenlos. Vertraulich. 24/7 verfügbar. Ohne Tabus.

In jeder deutschen Stadt gibt es Psychologische Beratungsstellen, Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Psychosoziale Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste.

Diese Einrichtungen stehen jedoch nicht rund um die Uhr zur Verfügung und es müssen ggf. Beratungstermine vereinbart werden - sie sind deshalb leider bei akuten Krisen nur bedingt hilfreich.

Andere Bundesländer

Baden-Württemberg

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Apps & digitale Angebote

...mit denen Eltern in den Austausch gehen können, als auch die betroffenen Jugendlichen erste Unterstützungen erhalten.

Von der Krankenkasse bezahlbar (DiGA oder auf Rezept)
(meist mit ärztlicher Verordnung oder Diagnosenachweis)

Digitale Hilfe für mentale Gesundheit – was sind DiGA?
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind staatlich geprüfte Medizinprodukte, die Patient*innen per App oder Web dabei unterstützen, psychische Belastungen zu bewältigen. Sie können bei Depressionen, Angststörungen, Stress oder Schlafproblemen helfen und werden bei entsprechender Diagnose sogar von Ärzt*innen verordnet – die Kosten übernimmt dann die gesetzliche Krankenkasse. DiGA sind ein Meilenstein für eine zugängliche, moderne Gesundheitsversorgung: jederzeit nutzbar, datensicher und wissenschaftlich fundiert.


Wie kann ich DiGa Angebote nutzen?

  1. Über eine ärztliche oder psychotherapeutische Verordnung

    Sprich Deine Hausärztin, Psychotherapeutin oder Fachärztin (z. B. für Psychiatrie oder Neurologie) an. Wenn eine geeignete Diagnose vorliegt (z. B. Depression, Angststörung, Schlafprobleme), kann Dir Deine Ärztin eine DiGA direkt verschreiben.
    Du bekommst dann ein Rezept, das Du bei Deiner Krankenkasse einreichst – diese stellt Dir einen Freischaltcode zur Nutzung der App zur Verfügung. Die Kosten werden vollständig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

  2. Direktantrag bei der Krankenkasse

    Du kannst die DiGA auch ohne Rezept direkt bei Deiner Krankenkasse beantragen.
    Dafür reichst Du eine Selbstauskunft und ggf. vorhandene Befunde ein. Die Kasse prüft den Anspruch und schickt Dir ebenfalls einen Zugangscode zu.
    Besonders hilfreich ist dieser Weg, wenn Du noch keinen Arzttermin hattest, aber bereits weißt, welche DiGA zu Dir passt.

Außerdem gut zu wissen:

  • Alle DiGA findest Du auf der offiziellen Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im DiGA-Verzeichnis.

  • Die Apps sind CE-zertifiziert, wissenschaftlich geprüft und datenschutzkonform.

  • Viele Anwendungen bieten Begleitung per Chat, Übungen, Tagebücher oder Videos – bequem und flexibel nutzbar.

Hinweis zur Nutzung von Social Media

Darum solltest Du im Netz und vor allem bei Social Media Kanälen vorsichtig sein und nur auf offiziellen Seiten nach Hilfe und Hinweisen suchen!

Begrenzte Fachkompetenz: Social Media-Inhalte werden oft von Laien erstellt, die keine professionelle Ausbildung in Psychologie oder Psychiatrie haben. Obwohl einige Beiträge durchaus hilfreich sein können, fehlt vielen die notwendige Expertise für eine fundierte Beratung oder Behandlung.

Risiko von Fehldiagnosen: Die vereinfachte Darstellung psychischer Erkrankungen in Social Media kann zu vorschnellen Selbstdiagnosen führen. Komplexe Krankheitsbilder lassen sich nicht durch kurze Online-Tests oder Checklisten erfassen.

Mangelnde Individualisierung: Psychische Probleme äußern sich bei jedem Menschen unterschiedlich. Standardisierte Social Media-Inhalte können dieser Individualität nicht gerecht werden und bieten keine maßgeschneiderten Lösungsansätze.

Fehlende persönliche Betreuung: Eine professionelle Therapie beinhaltet eine kontinuierliche Begleitung und Anpassung der Behandlung. Dies kann durch sporadischen Social Media-Konsum nicht ersetzt werden.

Potenzielle Verstärkung negativer Gefühle: Das sogenannte "Doomscrolling", also das exzessive Konsumieren negativer Inhalte, kann bestehende psychische Probleme verstärken, anstatt sie zu lindern.

Um Euch in schwierigen und zeitintensiven Situationen verlässliche und wirkungsvolle Unterstützung anbieten zu können, haben wir eine Reihe von Kriterien entwickelt, die bei der Auswahl unserer empfohlenen Hilfsangebote eine zentrale Rolle spielen. Diese Kriterien helfen sicherzustellen, dass unsere Empfehlungen sowohl qualitativ hochwertig als auch nachhaltig sind. Hierbei kommt uns die 35 jährige Expertise in der Gesundheitsberatung unseres Gesellschafters, dem Fürstenberg Institut, zugute. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit dieser Liste und werden diese immer wieder aktualisieren.

Ihr kennt andere gute Hilfsangebote?
Dann lasst es uns gerne wissen.

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