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Support & Anlaufstellen für Eltern

Notfall-Telefon

Sobald in einer entsprechenden Situation unmittelbare Selbst- oder Fremdgefährdung, insbesondere Suizidgefährdung, besteht, solltest Du nicht zögern, sofort einen psychiatrischen Notdienst, den Rettungsdienst (112) oder die Polizei (110) zu verständigen.


Sollte sich eine Person in Deinem Umfeld in einer psychischen Krise befinden, kannst Du:

  • zu einem Arzt oder einer Ärztin gehen
  • Kontakt mit einer Klinik mit psychiatrischer Abteilung aufnehmen
  • Kontakt mit dem ärztlichen (psychiatrischen) Bereitschaftsdienst aufnehmen. Bundesweite Tel.: 116 117
  • oder Dich an ein Hilfs- bzw. Beratungsangebot für akute Krisensituationen wenden (siehe nachfolgend stehende Adressen)

Telefonseelsorge

Anonyme, kostenlose Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit:

Muslimisches Seelsorgetelefon

Anonyme, kostenlose Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit:

Kinder- und Jugendtelefon 

„Nummer gegen Kummer“, kostenlose Beratung von Mo bis Fr, 15.00 bis 19.00 Uhr

In jeder deutschen Stadt gibt es Psychologische Beratungsstellen, Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Psychosoziale Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Dienste.

Diese Einrichtungen stehen jedoch nicht rund um die Uhr zur Verfügung und es müssen ggf. Beratungstermine vereinbart werden - sie sind deshalb leider bei akuten Krisen nur bedingt hilfreich.

Andere Bundesländer

Baden-Württemberg

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Unterstützung der Eltern in schwierigen Situationen, Austauschgruppen

Apps & digitale Angebote

...mit denen Eltern in den Austausch gehen können, als auch die betroffenen Jugendlichen erste Unterstützungen erhalten.

Von der Krankenkasse bezahlbar (DiGA oder auf Rezept)
(meist mit ärztlicher Verordnung oder Diagnosenachweis)

Digitale Hilfe für mentale Gesundheit – was sind DiGA?
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind staatlich geprüfte Medizinprodukte, die Patient*innen per App oder Web dabei unterstützen, psychische Belastungen zu bewältigen. Sie können bei Depressionen, Angststörungen, Stress oder Schlafproblemen helfen und werden bei entsprechender Diagnose sogar von Ärzt*innen verordnet – die Kosten übernimmt dann die gesetzliche Krankenkasse. DiGA sind ein Meilenstein für eine zugängliche, moderne Gesundheitsversorgung: jederzeit nutzbar, datensicher und wissenschaftlich fundiert.


Wie kann ich DiGa Angebote nutzen?

  1. Über eine ärztliche oder psychotherapeutische Verordnung

    Sprich Deine Hausärztin, Psychotherapeutin oder Fachärztin (z. B. für Psychiatrie oder Neurologie) an. Wenn eine geeignete Diagnose vorliegt (z. B. Depression, Angststörung, Schlafprobleme), kann Dir Deine Ärztin eine DiGA direkt verschreiben.
    Du bekommst dann ein Rezept, das Du bei Deiner Krankenkasse einreichst – diese stellt Dir einen Freischaltcode zur Nutzung der App zur Verfügung. Die Kosten werden vollständig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

  2. Direktantrag bei der Krankenkasse

    Du kannst die DiGA auch ohne Rezept direkt bei Deiner Krankenkasse beantragen.
    Dafür reichst Du eine Selbstauskunft und ggf. vorhandene Befunde ein. Die Kasse prüft den Anspruch und schickt Dir ebenfalls einen Zugangscode zu.
    Besonders hilfreich ist dieser Weg, wenn Du noch keinen Arzttermin hattest, aber bereits weißt, welche DiGA zu Dir passt.

Außerdem gut zu wissen:

  • Alle DiGA findest Du auf der offiziellen Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im DiGA-Verzeichnis.

  • Die Apps sind CE-zertifiziert, wissenschaftlich geprüft und datenschutzkonform.

  • Viele Anwendungen bieten Begleitung per Chat, Übungen, Tagebücher oder Videos – bequem und flexibel nutzbar.

Weitere interessante Links

Um Euch in schwierigen und zeitintensiven Situationen verlässliche und wirkungsvolle Unterstützung anbieten zu können, haben wir eine Reihe von Kriterien entwickelt, die bei der Auswahl unserer empfohlenen Hilfsangebote eine zentrale Rolle spielen. Diese Kriterien helfen sicherzustellen, dass unsere Empfehlungen sowohl qualitativ hochwertig als auch nachhaltig sind. Hierbei kommt uns die 35 jährige Expertise in der Gesundheitsberatung unseres Gesellschafters, dem Fürstenberg Institut, zugute. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit dieser Liste und werden diese immer wieder aktualisieren.

Ihr kennt andere gute Hilfsangebote?
Dann lasst es uns gerne wissen.

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